Satzung

SATZUNG

 der Spreadgood gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

Mit dem Sitz in Berlin

 

§1 Firma, Sitz

  1. Die Firma der Gesellschaft lautet Spreadgood gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
  2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin.

§2 Gegenstand

  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck der Gesellschaft ist das Einwerben von Spenden und Schenkungen (Beschaffung von Mitteln) zur Finanzierung und Durchführung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Projekte im In­ und Ausland. Die Mittelbeschaffung erfolgt im Rahmen des § 58 Nr. 1 AO. Die Mittelbeschaffung / Förderung umfasst mildtätige und kirchliche Zwecke sowie den gesamten Katalog des § 52 Abs. 2 AO

 

  1. die Förderung von Wissenschaft und Forschung;
  2. die Förderung der Religion;
  3. die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten, auch durch Krankenhäuser im Sinne des § 67, und von Tierseuchen;
  4. die Förderung der Jugend­ und Altenhilfe;
  5. die Förderung von Kunst und Kultur;
  6. die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege;
  7. die Förderung der Erziehung, Volks­ und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
  8. die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes;
  9. die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege (§ 23 der Umsatzsteuer­Durchführungsverordnung), ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten;
  10. die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge, Vertriebene, Aussiedler, Spätaussiedler, Kriegsopfer, Kriegshinterbliebene, Kriegsbeschädigte und Kriegsgefangene, Zivilbeschädigte und Behinderte sowie Hilfe für Opfer von Straftaten; Förderung des Andenkens an Verfolgte, Kriegs­ und Katastrophenopfer; Förderung des Suchdienstes für Vermisste;
  11. die Förderung der Rettung aus Lebensgefahr;
  12. die Förderung des Feuer­, Arbeits­, Katastrophen­ und Zivilschutzes sowie der Unfallverhütung;
  13. die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens;
  14. die Förderung des Tierschutzes;
  15. die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit;
  16. die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz;
  17. die Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene;
  18. die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern;
  19. die Förderung des Schutzes von Ehe und Familie;
  20. die Förderung der Kriminalprävention;
  21. die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport);
  22. die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde;
  23. die Förderung der Tierzucht, der Pflanzenzucht, der Kleingärtnerei, des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings, der Soldaten­ und Reservistenbetreuung, des Amateurfunkens, des Modellflugs und des Hundesports;
  24. die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens im Geltungsbereich dieses Gesetzes; hierzu gehören nicht Bestrebungen, die nur bestimmte Einzelinteressen staatsbürgerlicher Art verfolgen oder die auf den kommunalpolitischen Bereich beschränkt sind;
  25. die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke sowie die nach §§ 53 und 54 AO mildtätigen und kirchlichen Zwecke umfassen.

§3 Gemeinnützigkeit

  1. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Gesellschafter dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln der Gesellschaft erhalten. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  2. Die Gesellschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigen.
  3. Zur Verwirklichung des Satzungszwecks entwickelt die Gesellschaft ein Online-Webportal (spreadgood.de und spreadgood.com), auf dem User zugunsten der Gesellschaft spenden können. Die User legen dabei fest an welche gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Einrichtung die Spende durch die Gesellschaft weiterzuleiten ist.
  4. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Gewährung von Zuwendungen.

§4 Dauer, Geschäftsjahr, Bekanntmachungen

  1. Die Gesellschaft ist auf unbestimmte Zeit errichtet.
  2. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr und endet am 31. Dezember 2018.
  3. Bekanntmachungen der Gesellschaft, soweit sie gesetzlich vorgeschrieben sind, erfolgen nur im elektronischen Bundesanzeiger.

§5 Stammkapital, Geschäftsanteile, Einlagen auf die Geschäftsanteile

  1. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 1000,00 Euro (in Worten: eintausend Euro) und wird wie folgt übernommen:
  2. Herr Anian Schmitt übernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 385€ (Geschäftsanteil Nr. 1)
  3. Herr Falco Bartsch übernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 350€ (Geschäftsanteil Nr. 2)
  4. Frau Elena Margulis übernimmt einen Geschäftsanteil mit einem Nennbetrag in Höhe von 265€ (Geschäftsanteil Nr. 3)
  5. Die Stammeinlagen auf die Geschäftsanteile sind in Höhe ihres Nennwerts in Geld in bar zu erbringen.
  6. Zur Verfolgung des Gesellschaftswecks sollen in erster Linie die Erträge des Gesellschaftsvermögens verwendet werden. Das der Erfüllung des Gesellschaftszwecks dienende wesentliche Vermögen der Gesellschaft ist in seinem wertmäßigen Bestand unverändert zu erhalten.

§6 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind der bzw. die Geschäftsführer und die Gesellschafterversammlung.

§7 Geschäftsführung, Vertretung

  1. Die Geschäftsführer werden von der Gesellschafterversammlung bestellt und abberufen. Die Gesellschafterversammlung bestimmt auch die Zahl der Geschäftsführer.
  2. Die Rechte und Pflichten der Geschäftsführer ergeben sich aus dem Gesetz, dem Anstellungsvertrag und den Weisungen der Gesellschafterversammlung.
  3. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer vertreten.
  4. Die Gesellschafterversammlung kann einem, mehreren oder allen Geschäftsführern Einzelvertretungsbefugnis erteilen. Sie kann auch einzelne oder alle Geschäftsführer allgemein oder für den Einzelfall von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien, so dass sie befugt sind, die Gesellschaft bei Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Dritten uneingeschränkt zu vertreten
  5. Die Gesellschafterversammlung kann eine Geschäftsordnung beschließen, die u.a. die Durchführung bestimmter Geschäfte von der Genehmigung der Gesellschafterversammlung abhängig machen kann.

§8 Gesellschafterversammlung

  1. Die Gesellschafterversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Die Beschlüsse sind in einem Protokoll schriftlich festzuhalten.
  2. Die Gesellschafterversammlung ist insbesondere zur Entscheidung folgender Angelegenheiten zuständig:
  • Feststellung des Jahresabschlusses;
  • Beschlussfassung über die Gewinnverwendung;
  • Bestellung, Abbestellung und Entlastung der Geschäftsführer;
  • Bestellung und Auswahl eines Abschlussprüfers.

§9 Jahresabschluss, Gewinnverwendung

  1. Die Geschäftsführung hat den Jahresabschluss nach den gesetzlichen Vorschriften aufzustellen und zu unterzeichnen.
  2. Über die Gewinnverwendung beschließt die Gesellschafterversammlung. Im steuerlich zulässigen Umfang dürfen Rücklagen gebildet werden.

§10 Satzungsänderungen

  1. Die Satzung kann durch Beschluss der Gesellschafterversammlung geändert werden.
  2. Beschlüsse über Änderungen der § 2, § 3 und § 11 dürfen erst ausgeführt werden, wenn das zuständige Finanzamt die gemeinnützigkeitsrechtliche Unbedenklichkeit bescheinigt hat.

§11 Auflösung, Vermögensanfall

  1. Die Gesellschaft kann durch Beschluss der Gesellschafterversammlung aufgelöst werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Gesellschaft, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Gesellschafter und den gemeinen Wert der von der Gesellschafter geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an den Wikimedia Deutschland e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§12 Schlussbestimmungen

  1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die die Gesellschafter an ihrer Stelle nach Sinn und Zweck der unwirksamen Regelung getroffen hätten.
  2. Die Gesellschaft trägt die Kosten der Gründung, insbesondere Notar, Gerichts­ und Rechts­ bzw. Steuerberatungskosten in Höhe von bis zu 300,00 Euro. Die restlichen Kosten tragen die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Anteile.